In der heutigen Wohlstandsgesellschaft ist die Zahl der Menschen, die von Adipositas betroffen sind stark gestiegen. Betroffene fühlen sich nicht nur aus ästhetischer Hinsicht von dem Übergewicht gestört, sondern leiden oft unter den Folgeerkrankungen der Adipositas. Aus diesem Grund hat sich die Adipositaschirugie in den letzten Jahrzehnten als ein Erfolgsmodell etabliert, wenn Diäten und Sportprogramme scheiterten. Studien belegen eindrucksvoll, dass PatientInnen durch eine Magenverkleinerung die Hälfte oder zwei Drittel ihres Körpergewichts innerhalb von zehn Jahren verlieren konnten. Hierdurch werden nachweislich eine Verbesserung der Folgeerkrankungen von Adipositas erzielt, wie z.B. Typ-2 Diabetes, Bluthochdruck, Fettstoffwechelstörungen, Herzerkrankungen und Gelenkbeschwerden. Da eine bestehende Adipositas nicht nur Auswirkungen auf das äußere Erscheinungsbild hat, sondern auch gesundheitliche Folgen haben kann, übernimmt die Krankenkasse in einigen Fällen die Kosten für eine Magenverkleinerung. Die Kostenübernahme wird von den Krankenkassen individuell entschieden und ist häufig mit vielen Auflagen verbunden, wie z.B. ein nachweislicher Versuch alternativer Heilungsmethoden (Bewegungs- und Ernährungsberatung, sowie Psychotherapie und Reha-Maßnahmen etc.) und dessen Misserfolg. Auch spielen Faktoren, wie der Schweregrad und die Dauer von Adipositas, gemessen am BMI, und bereits entstandene Folgeschäden eine Rolle bei der Entscheidung für die Kostenübernahme. Aus diesem Grund werden viele Anträge beim ersten Anlauf abgelehnt. Hinzu kommt, dass nicht alle Verfahren, insbesondere neuere Methoden einer Magenverkleinerung, von den Krankenkassen übernommen werden. Dieser langwierige und aufwändige Prozess führt dazu, dass Betroffene sich mit dem Wunsch einer dauerhaften Lösung der Adipositas allein gelassen fühlen. Wir möchten Sie dabei unterstützen, die geeignete Methode für eine Magenverkleinerung zu finden und Sie auf dem Weg in ein dauerhaft gesünderes Leben begleiten.