Ein Hals kann mit Schmuck in Millionenhöhe geziert werden und sollte in seiner Aussagekraft nicht unterschätzt werden. Ein langer schmaler Hals gilt als Zeichen von Jugend und Schönheit, umso störender empfinden es PatientInnen, dessen Hals altersbedingt verstärkte Faltenbildung und erschlaffte Haut aufweist.
Auch ein Doppelkinn oder eine Halskontur, die Diagonal von Kinn zum Kehlkopf verläuft wird als unattraktiv empfunden. Der Wunsch nach einer Halsstraffung kann auch durch eine starke Gewichtsreduktion entstehen, die einen Haut- und Gewebeüberschuss in diesem Bereich verursachte. Es gibt verschiedene Verfahren, die eine Halstraffung ermöglichen. Abhängig vom individuellen Ausgangszustand, muss das jeweils passende Verfahren ausgewählt werden.

Bei den meisten Personen wird eine Halsstraffung mit einem Facelifting kombiniert, um ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen, da die diese Areale grundsätzlich gleichermaßen vom Alterungsprozess betroffen sind.
Der Wunsch einer Halsstraffung kann aber auch ohne den Bedarf eines Faceliftings bestehen.
Zum Beispiel kann im Fall einer stark ausgeprägten Erschlaffung des Hautgewebes und des Platymamuskels eine vom Kinn zum Schlüsselbein verlaufende „bänderartige“ Gewebeverformung entstehen, die deutlich hervorstehen und Betroffene stark stören kann.
Ausschlaggebend für die Wahl des Verfahrens ist das erzielte Ergebnis. Grob kann zwischen zwei Methoden differenziert werden.
Eine Methode sieht den Schnitt hinter dem Ohr vor und zielt dadurch auf die Mobilisierung und Straffung der gesamten Halshaut ab. Eine andere Methode stellt die Z-Schnittführung an der vorderen Halsseite dar. Bei beiden Methoden wird darauf geachtet, dass die Narbe durch natürliche anatomische Gegebenheiten gut versteckt werden kann.
Eine Behandlung des Doppelkinn erfordert in den meisten Fällen ein Liposculpturing und die anschließende Straffung. Hierzu wird ein kleiner Schnitt unter dem Kinn gesetzt und das überschüssige Fett abgesaugt. Anschließend wird, wenn keine selbstständige Anpassung der Haut erfolgt, eine Stafflung vorgenommen.
Beratungsgespräch mit dem behandelnden Arzt per Videokonferenz
Persönliche Beratung vor und nach der Operation
3D Simulation
Transferservice
Blutabnahme & Laborkosten
Krankenhausaufentalt
Medikamente im Krankenhaus
Deutschsprachige Betreuung
Die Halsstraffung wird größtenteils unter Vollnarkose durchgeführt.
Wie bei allen chirurgischen Eingriffen birgt auch die Halsstraffung gewisse Risiken, die nicht ausgeschlossen werden können. Hierbei muss zwischen den allgemeinen Risiken der Vollnarkose, Unverträglichkeiten gegenüber Medikamente, einschließlich der örtlichen Betäubung und den spezifischen Risiken einer Halsstraffung unterschieden werden. Neben den allgemeinen Risiken einer Operation sind folgende spezifische Risiken bei einer Halsstraffung als erhöht zu bewerten:
Sportliche Aktivitäten sollten in den ersten 3-4 Wochen gemieden werden, um den Heilungsprozess optimal zu unterstützen.
Abhängig vom Heilungsprozess kann die Arbeit nach ca. 1-2 Wochen wie gewohnt wieder aufgenommen werden.
Direkt nach einer Halsstraffung können Schwellungen und Blutergüsse in unterschiedlich starker Ausprägung entstehen.
Sie können Ihre Fragen, Meinungen und Vorschläge an uns senden, indem Sie die folgenden Informationen ausfüllen. Wir werden uns so schnell wie möglich mit Ihnen in Verbindung setzen.