MAGENBYPASS

Der sogenannte Magenbypass stellt die zweithäufigste Operation der Adipositaschirugie dar. Durch den Eingriff wird die Nahrungsaufnahme und die Resorption von Nährstoffen eingeschränkt. Bei einem Magenbypass wird der Magen verkleinert und die unteren Darmschlingen werden mit dem kleinen Restmagen verbunden. Die Überbrückung von Teilen des Darms führt zu der deutlich reduzierten Resorption, da die aufgenommene Nahrung direkt von der Speiseröhre über den sehr kleinen Restmagen in den Dünndarm übergeht. Infolge
dieser Abkürzung wird zusätzlich zum reduzierten Nahrungsvolumen auch erreicht, dass weniger Energie aus der Nahrung aufgenommen wird.
 

Für wen ist eine Magenbypass Geeignet und wie wird sie Durchgeführt?

 

Ein Magenbypass ist vor allem für Adipositas Betroffene geeignet, die einen sehr hohen BMI (über 40) aufweisen und besonders wenn bei anderen vorangegangene Verfahren der gewünscht Erfolg ausgeblieben ist. Im Bezug auf die Dauer und den Gewichtsverlust erzielt das Verfahren eine höhere Erfolgsrate als andere Methoden zur Magenverkleinerung und kann zudem beim Vorliegen einer insulinpflichtigen Diabest Mellitus Erkrankung einen positiven Einfluss auf dessen Heilung haben. Allerdings resultiert aus diesem Verfahren die Notwendigkeit einer lebenslangen Vitamin-, Proteinund
Mineralieneinnahme, sowie zu einer Veränderung der Darmanatomie, die kaum mehr rückgängig zu machen ist.
DETAILS
Klinikaufenthalt
6
Dauer der reise
7
Gesellschaftsfähigkeit
7
PRICE & SERVICES

MAGENBYPASS

Preis ab
5.100,00 €
FAQ

Welche Risiken können auftreten?

Wie bei allen chirurgischen Eingriffen birgt auch die Magenbypass gewisse Risiken, die nicht ausgeschlossen werden können. Hierbei muss zwischen den allgemeinen Risiken der Vollnarkose, Unverträglichkeiten gegenüber Medikamente, einschließlich der örtlichen Betäubung und den spezifischen Risiken einer Magenbypass unterschieden werden. Neben den allgemeinen Risiken einer Operation sind folgende spezifische Risiken bei einer Magenbypass OP als erhöht zu bewerten:
  • Blutungen, Wundheilungsstörungen, sowie Infektionen.Nach der Operation besteht ein Risiko das Dumping-Syndrom, auftreten von inneren Brüchen und das Risiko für Geschwüre im Verbindungsbereich zwischen Magenpouch und Dünndarm.
  • Die Bewertung und Aufklärung der Risiken muss immer individuell und in Abhängigkeit vom Patienten und dessen Anamnese in einem ausführlichen Gespräch von dem operierenden Arzt durchgeführt werden.

Wann kann ich wieder Sport treiben?

Nach der Krankenhausentlassung möglich. Moderates Training langsam steigern.

Wann kann ich wieder arbeiten?

Sie können nach den Klinikaufenthalt wieder arbeiten gehen.

Was muss ich nach der Operation beachten?

Eine Magenverkleinerung mittels Magenbypass bedeutet eine lebenslange Sensibilität für sich selbst und den Köper. Neben dem Gewichtsverlust muss zunächst nach 3 Monaten, dann nach 6 Monaten und anschließend eine jährliche Laboruntersuchung stattfinden, um die ausreichende Versorgung von Vitaminen und Mineralien, sowie die Körperliche Anpassung zu überprüfen.
Weiterhin erfolgt nach dem Eingriff eine Ernährungsumstellung, die in den ersten zwei Wochen nur flüssige Nahrung vorsieht. Aus diesem Grund ist die Nachsorge ein wichtiger Faktor, der nicht nur zum Erfolg beiträgt, sondern eine Notwendigkeit für die Gesundheit darstellt. Unser Nachsorgekonzept sieht vor, dass Sie in Deutschland anschließend eine Ernährungsberatung erhalten und Ihre Blutwerte regelmäßige überprüft werden.

Wie lange dauert die Operation und der Aufenthalt?

Der Eingriff dauert 1 Stunde. Sie sollten einen Klinikaufenthalt von 5-6 Tagen einplanen.

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