Ein schönes Lächeln und gepflegte weiße Zähnen lösen beim gegenüber unweigerlich ein Sympathiegefühl aus. Dies liegt daran, dass mit gesunden Zähnen das Attribut der Gesundheit und Vitalität assoziiert wird. Um so störender kann das Fehlen von Zähnen empfunden werden, das den gesamten Eindruck eines jeden unweigerlich negativ beeinflusst.
Das Fehlen von Zähnen oder einem Zahn kann durch verschiedene Gründe, wie der genetischen Veranlagung (z.B. das Fehlen von bleibenden Zähnen ), eine Mangelernährung, einem Unfall, oder auch durch mangelnde Zahnpflege ausgelöst werden. Für Betroffene bedeutet es häufig, die Vermeidung von Lachen und Sprechen, sowie erhebliche Folgen für das Selbstbewusstsein.
Ein Zahnersatz mittels Zahnimplantat stellt eine geeignete Methode dar, um die fehlende Zahnlücke wieder dauerhaft zu besetzten und so wieder die Lebensqualität herzustellen.
Für Außenstehende ist der Zahnersatz mittels Zahnimplantat von einem natürlichen Zahn nicht zu unterscheiden. Aus diesem Grund hat sich die Implantologie zu einem festen Bestandteil der Zahnmedizin entwickelt.

Beim aktuellen Stand der Forschung und Technik kommt häufig das zweiteilige Zahnimplantat zum Einsatz. Hierzu wird in einem ersten Schritt das Zahnimplantat, das meistens aus hochreinem Titan besteht, da bei diesem keine allergischen oder Abstoßungsreaktionen zu erwarten sind, durch eine definierte Bohrung in den Kieferknochen verankert. Danach folgt eine Einheilzeit von 3-6 Monaten, der sicherstellen soll, dass das Implantat fest vom Kieferknochen umwachsen wird.
Bei einigen Patienten sollte aber auch über einen Knochenaufbau nachgedacht werden, da eine lange Zahnlosigkeit, Parodontitis oder entzündliche Vorgänge zu einem Rückgang des Kieferknochens geführt haben könnten und die sichere Verankerung des Implantates somit gefährdet sein kann.
Das PRF (Platelet Rich Fibrin) ist ein neues Verfahren, das zur Beschleunigung der Wundheilung genutzt werden kann. Mit einer Blutentnahme können durch einen
Zentrifugationsprozess körpereigene Faktoren, Fibrin und Blutplättchen aus dem Blut gewonnen werden und die Anzahl der Zellen und Wachstumsfaktoren auf ein Vielfaches in einer konzentrierten Form für einen Knochenaufbau verwendet werden. Da das Einwachsen dadurch beschleunigt und ein gleichzeitiger Knochenaufbau regenerativ unterstützt werden kann wird eine schnellere Heilung erzielt. Nach der Einheilzeit wird in einem zweiten Schritt der künstliche Zahn (die Krone) aufgesetzt.
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Wie bei allen chirurgischen Eingriffen birgt auch diese Operation gewisse Risiken, die nicht ausgeschlossen werden können. Hierbei muss zwischen den allgemeinen Risiken der örtlichen Betäubung und den spezifischen Risiken des Eingriffs unterschieden werden.
Neben den allgemeinen Risiken einer Operation sind folgende spezifische Risiken bei diesem Eingriff als erhöht zu bewerten:
Auch auf körperlich belastende Tätigkeiten sollte in der Schonzeit verzichtet werden.
Um den Heilungsprozess optimal zu unterstützen sollten sie eine Schonzeit von einer Woche einplanen.
Generell muss auf eine gute Mundhygiene geachtet werden. Sie erhalten im Anamnese Gespräch Verhaltensregeln die sie nach dem Eingriff einhalten sollten um das Einheilen des Implantats zu unterstützen.
Das Zahnimplantat ist ein dauerhafter Zahnersatz, der nach der Einheilzeit keiner besonderen Pflege bedarf und dadurch für TrägerInnen eine sehr komfortable Lösung darstellt. In aktuellen Studien konnten Erfolgsquoten von rund 97% erzielt werden, wobei die Implantate hierbei teilweise auch einer Belastung ausgesetzt wurden.
Der Eingriff für einen Zahn dauert ca 30 Minuten. Es ist kein Klinikaufenthalt notwenig.
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