Der Bart eines Mannes stellt einen großen Teil des Gesichts dar und ist somit ein wichtiger Bestandteil vom äußeren Erscheinungsbild. Ein voller Bart verleiht einem Mann viel Ausdruck und stellt für viele den Inbegriff für Männlichkeit dar.
Dank dem Stand modernster Technologien können wir kahle Stellen auffüllen oder aber den Wunsch nach einem dichten Vollbart durch eine Barthaartransplantation erfüllen.

Wie auch der Wunsch über die Optik eines Bartes variiert, ist auch der Bartwuchs und seine Beschaffenheit, sowie Form von Mann zu Mann unterschiedlich ausgeprägt.
So kommt es vor, dass ein vollerer Bart gewünscht ist, als es die Genetik ermöglicht oder aber, dass Barthärchen ausgefallen sind und somit undichte Stellen das Selbstbewusstsein und Wohlbefinden beeinträchtigen.
Die Barthaartransplantation unterscheidet sich von der Kopfhaartransplantation darin, dass die gewonnenen Haarwurzelgruppen vor dem transplantieren separiert werden. Der Grund dafür ist, dass Baarthaare anders als bei Kopfhaaren lediglich aus einzelnen Haarfollikeln bestehen.
Bei einer Barthaartransplantation können an einem Tag bis zu 3.500 Grafts verpflanzt werden.
Das ist auch zufriedenstellend da Bart nicht so dicht. Wie bei der Kopfhaartransplantation fallen die verpflanzten Haare in den ersten 6 Wochen größtenteilst aus. Nach 3-12 Monaten wachsen diese wieder an und nach etwa einem Jahr kann man mit dem Endergebnis rechnen.
Wie bei allen chirurgischen Eingriffen birgt auch die Barttransplantation gewisse Risiken, die nicht ausgeschlossen werden können. Hierbei muss zwischen allgemeinen Risiken eines chirurgischen Eingriffs, wie zum Beispiel Unverträglichkeiten gegenüber Medikamenten, einschließlich der örtlichen Betäubung und den spezifischen Risiken einer Barttransplantation unterschieden werden. Neben den allgemeinen Risiken einer Operation sind folgende spezifische Risiken bei einer Barttransplantation als erhöht zu bewerten. Schwellungen, Blutungen, Wundheilungsstörungen, Infektionen, Taubheit. Die Bewertung und Aufklärung der Risiken muss immer individuell und in Abhängigkeit vom Patienten und dessen Anamnese in einem ausführlichen Gespräch von dem operierenden Arzt durchgeführt werden.
Zwei Wochen lang sollten sportliche Aktivitäten absolut vermieden werden. Ein längerer Verzicht trägt einem einfacheren Heilungsprozess bei, welcher auch das Endergebnis beeinflusst.
Aufgrund der häufig auftretenden Schwellungen sollte eine Schonzeit von mindestens einer Woche eingeplant werden. Manche Patienten bevorzugen ihre Arbeit nach dem Ablösen der Blutkrusten nach ca. 10-14 Tagen aufzunehmen.
Bei einer Barttransplantation ist der Heilungsprozess und die Beachtung der Vorgaben maßgeblich entscheidend für das endgültige Ergebnis. In den ersten 48 Stunden liegen die transplantierten Haarwurzeln lose in den Kanälen und müssen sich dort festigen. Zu diesem Zeitpunkt können sie noch herausfallen, weshalb beim Umziehen und Schlafen besonders Acht darauf gegeben muss, dass der das Gesicht möglichst frei bleibt. Am zweiten Tag erfolgt eine Waschung und Kontrolle in der Klinik. In den folgenden Tagen können Schwellungen auftreten, die nach wenigen Tagen von selbst wieder abklingen. In den nächsten Tagen bilden sich an den Einstichkanälen kleine Blutkrusten, die sich nach etwa zwei Wochen wieder ablösen. In den ersten Wochen sind Spannungsgefühle, Juckreiz und Rötungen an zu erwarten, welche spätestens nach einem Monat vollkommen abklingen.
Die verpflanzten Haare, nicht aber die Haarwurzeln, fallen in den ersten sechs Wochen größtenteils aus. Nach drei bis zwölft Monaten wachsen diese wieder an und nach etwa einem Jahr kann man mit dem Endergebnis rechnen.
Die Dauer des Eingriffs variiert, da diese individuell vom Umfang und von der Menge der transplantierten Grafts abhängig ist. Eine Sitzung kann somit zwei bis hin zu sechs Stunden dauern. Eine Übernachtung im Krankenhaus ist bei der Haartransplantation nicht nötig.
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